Sonntag, 20. Februar 2011

Sieh doch mal!

Alltägliches kann so beeindruckend und bereichernd sein, wenn wir uns die Mühe machen, genauer hinzuschauen (auch ohne Zeitlupe). Ob mit Hund oder Katze – allen Freunden von der Weidenmühle wünschen wir einen Tag mit spannenden Eindrücken und besonders überraschenden Momenten mit ihrem Liebling.

Freitag, 18. Februar 2011

Nur das Beste für unseren Hund

Mal ganz ehrlich: Wie haltet Ihr es mit der Ernährung Eures Lieblings?
Ja, natürlich: immer nur das Beste, wobei »das Beste« wie immer eine Frage der Definition ist. Der/die eine versteht darunter Trockenfutter mit Warentest-Siegel (Schon mal geguckt, ob damit die Futterqualität beurteilt wird oder gar nur die Verpackung?), ein anderer schwört auf Nassfutter aus der Dose (mit 100 % Fleisch, bezogen jedoch vielleicht nicht auf den Doseninhalt, sondern nur auf den darin enthaltenen minimalen Fleischanteil?), und ein dritter glaubt nur, was er selber sieht und persönlich zubereitet: feinstes Frischfleisch (ohne als »tierische Nebenerzeugnisse« getarnte Fleischabfälle) mit einer gesunden, individuellen Nahrungsergänzung in Form von Gemüse, Obst und Mineralien.
Auf dem Portal der WAZ Mediengruppe fand ich heute einen lesenswerten Beitrag von Jan-Philipp Pietsch, der das komplexe Thema Hundeernährung am Beispiel des Barfens beleuchtet. Ihr findet ihn hier: Klick! – Lesenswert auch für jene, die eh schon alle einmal etwas darüber gehört haben und sich genauestens auszukennen glauben. Und wenn schon, Wiederholung schadet nicht!
Euch und Euren Lieblingen ein gesundes Wochenende – und wenn Ihr Zeit habt, schreibt uns Eure Empfehlung.
(Foto: wrw/Pixelio)

Freitag, 28. Januar 2011

Angst verbindet

"Wir behaupten, der Hund ist der beste Freund des Menschen. Wir stellen sie körper- und geistigbehinderten Menschen an die Seite, damit sie dem Menschen helfen. Wir wissen von ihren Bedürfnissen und können in ihre Seelen schauen. So muss uns doch beim Anblick dieses Fotos tiefe Traurigkeit erfassen. Hunde, die nur sich selbst haben, um sich Halt und Hoffnung und die Kraft zum Weiterleben zu geben. Hunde, die nur von Betonmauern umgeben sind und von denen jeder einzelne in seinem Leben mindestens einmal lernen musste, dass diese Welt ihn nicht braucht, nicht liebt und nicht akzeptiert.

Uns selbst zerreisst es das Herz, dass wir den meisten Hunden, die in unserer Obhut sind, nicht schneller ein Zuhause schenken können - manchen nie - sondern sie in einem Umfeld halten müssen, gegen ihre Natur und Grundbedürfnisse. Bei den sogenannten Langsitzern lassen wir uns manchmal dazu hinreissen, an die Alternative eines freien Lebens vor Ort zu denken aber das ist sie nicht. Das Leben in Freiheit bedeutet auf Sardinien meist Kälte, Hunger und die ständige Flucht vor allem und jedem, denn nicht nur das Gesetz verbietet frei lebende Hunde sondern auch die Bürger selbst kämpfen mit allen Mitteln dagegen. Also betreuen wir die Hunde in unserer Auffangstation weiter, wir versuchen, ihnen in der ganz kurzen gemeinsamen Zeit alles an Liebe und Zuwendung zu schenken, was wir haben und doch lassen wir jedes Mal, wenn die Kette vom Tor geschlossen wird unendlich viel Einsamkeit und enttäuschte Hoffnung zurück.

Hier gelangt Ihr zu einigen Hunden (oben im Bild), die schon lange in den Mauern des mattatoio warten, bangen und hoffen: Chiara, Eva, Linetta, Leon, Lucia."

Auch unsere Heidi stammt übrigens aus Sardinien und wurde über respektiere.com nach Deutschland geholt. Was für ein Glück, daß die kleine "Flitzpiepe" jetzt unser Leben bereichert!

Samstag, 15. Januar 2011

Allein unter Wölfen...

...aber nur "fast" - nie würden wir unsere beiden Pappnasen unter solchen Umständen im Stich lassen :-) Auf unserem heutigen Spaziergang haben wir diese zwei prachtvollen, stattlichen Burschen der Rasse "Irisher Wolfshund" getroffen. Man sagt, sie sind die sanften Riesen - und das können wir nach unserem Treffen heute nur bestätigen! Aber schaut selbst:

Der Blick schweift in die Ferne... Ruhe, ein sanfter Wind weht...

Doch: "Nanu?! Wer bist Du junges Gemüse denn?"

Ach, das ist doch nur Klein Jupp-Heidi. Die tut nix ;-)

Der wilde Butch ist ebenfalls hocherfreut und will gleich wieder "Küsschen" geben. Da kommt er besser an die Leine. So´n Schiet.

Aber so eine Leine hindert einen ja nicht, trotzdem alles im Griff - äh, im Blick zu haben!

"Komm schon, ich beiß auch wirklich nicht!"

Kaum zu glauben, wie groß der ist! Da paßt die Heidi doch glatt 3x gestapelt drunter durch! So ein kleiner Butch ist da doch viel handlicher beim Spielen. Und das tun sie dann auch, als das Wolfs-Gesindel weg ist - vor der untergehenden Sonne macht sich das besonders gut! Schönen Abend Euch allen!

Mittwoch, 12. Januar 2011

Tadel & Trost

(Foto: Heike Berse / pixelio.de)

"Bevor Du tadelst,
sieh, ob Du trösten solltest."

(H.H. Isenbart, 2002)

Dieses Zitat von Hans-Heinrich Isenbart - Jurist, Journalist, Reitlehrer, Kommentator, Buchautor und Filmemacher - betrifft in seinem ursprünglichen Sinne eigentlich die Pferde. Doch ich denke, daß man dies auf jede Situation des Lebens übertragen kann. Natürlich, wenn unsere Fellnasen ein Gebot überschreiten, müssen wir konsequent korrigieren. Aber trotzdem sollten wir uns auch an die eigene Nase fassen und die "Wurzel des Übels" ausfindig machen:

- Warum verhält Hundie sich so?
- Was ist vorher geschehen?
- Was verbindet er mit der besagten Situation?
- Haben wir ihn vielleicht auch mißverstanden und unser Hund verhält sich aus Hundesicht vielleicht vollkommen logisch und richtig?

Das ist das Stichwort: es kommt immer darauf an, daß wir uns in die Lage unserer Fellchen hineinversetzen und die Situation nicht mit Menschenaugen, sondern aus Hundesicht sehen. Wer die Ursache kennt, kann die Symptome beeinflussen!

Ich wünsche uns allen jeden Tag aufs Neue, die Sensibilität und die Geduld, die unsere Freunde auf vier Pfoten verdient haben!

Samstag, 1. Januar 2011

Zum neuen Jahr...

...mal etwas Besinnliches:

Wir wünschen Euch Augen, die die kleinen Dinge des Alltags wahrnehmen und ins rechte Licht rücken.
Wir wünschen Euch Ohren, die die kleinen Schwingungen und Untertöne im Gespräch mit Anderen aufnehmen.
Wir wünschen Euch Hände, die nicht lange überlegen, ob sie helfen sollen.
Wir wünschen Euch zur rechten Zeit das richtige Wort.
Wir wünschen Euch ein liebendes Herz, von dem Ihr Euch leiten lasst.
Wir wünschen Euch Freude, Liebe und Gelassenheit.
Wir wünschen Euch genügend Erholung und Arbeit, die Euch Freude macht;
Menschen, die Euch mögen und bejahen, die Euch Mut machen.
Menschen, die Euch bestätigen, aber auch Menschen, die Euch anregen, die Euch weiterhelfen, wenn Ihr traurig seid, müde und erschöpft.
Wir wünschen Euch ein gutes Herz, das voller Freude ist und diese Freude weitergibt.

Und wir glauben, daß wir alle dazu beitragen können, diese Welt ein Stückchen besser zu machen.

Happy New Year, allen Lesern von der Weidenmühle :-)

Freitag, 24. Dezember 2010

Sonntag, 19. Dezember 2010

»Maskierter Müll«

... titelt der SPIEGEL Nr. 30/2010 einen informativen Beitrag, der mir gerade noch einmal in die Hände kam und den ich Euch hiermit gerne einmal weiterleite.
Die Thematik wird von Autor Nils Klawitter im Vorspann wie folgt umrissen: »Kaum ein Wirtschaftssektor hat die Krise so gut überstandenwie die milliardenschwere Heimtierbranche. Doch nicht alles, was sie verkauft, ist auch zum Wohl von Hund und Katze.« – Lest selbst: klick!

Hund oder Katze?

»Ich wollt, ich wär’ ein Hund ...«, sagt der Forscher Dennis Turner in einem Interview mit der »Welt am Sonntag«. Und trotzdem löst die Katze mehr und mehr den Hund ab. Warum das so ist, lest ihr hier. (Foto: Jenny Horn / PIXELIO)

Freitag, 3. Dezember 2010

Das Wörtchen "Wenn"

(Foto: Diana Ackermann / pixelio.de)

Wenn du den Tag ohne Kaffee beginnen kannst, ohne gereizt zu sein;
Wenn du Wehwehchen und Schmerzen ignorieren kannst, um einfach froh zu sein;
Wenn du jeden Tag das Selbe essen kannst und dafür noch dankbar bist;
Wenn du der Welt ohne Lüge, ohne Täuschung gegenüberstehen kannst;
Wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben;

Dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

(Danke, lieber Sam, für dieses so wahre Zitat :-))

Mittwoch, 10. November 2010

Jog your dog

"Dogging" heißt es, wenn Mensch und Hund miteinander laufen. Ein Spaß für beide? Absolut, wenn im Vorfeld der Mensch für seinen Vierbeiner mitdenkt. Viele Hundebesitzer unter den Hobbyläufern haben längst entdeckt, dass das Laufen mit Hund beiden Parteien durchaus Freude bringt – und gegenseitigen Motivationsschub bewirkt. Doch wer mit Bello und Co. "Dogging" betreiben will, sollte doch einige Regeln kennen und beherzigen, um nicht Schaden anzurichten. Welche das sind, lest Ihr hier: kleinezeitung.at

(Foto: Regina Kaute / pixelio.de)

Mittwoch, 3. November 2010

Shitkram

Vor einiger Zeit fand ich den Bericht über eine ganz besonders perverse Art, dekadenten Genießern von Kaffee auch noch den letzten Kick zu ermöglichen – und wieder einmal geschieht alles auf Kosten wehrloser Kreaturen:

Tierischer Kaffee – ein besonderer Genuss? Bis zu 1.000,– Euro für ein Kilogramm Kaffee muss ein wahrer Genießer schon mal hinblättern, wenn er einen Kaffee der ganz besonderen Art möchte. Wie der recht unbekannte Civet Kaffee, der auch unter dem Namen Kopi Luwak oder Coffee Alamid vertrieben wird, entsteht, dürfte dabei den wenigsten Kaffeetrinkern bewusst sein. Eine bestimmte Schleichkatzenart frisst die Kaffeekirschen (Bohnen und Fruchtfleisch). Die unverdaulichen Kerne werden von den Tieren ausgeschieden und das Exkret von den Bewohnern Indonesiens und der Philippinen, wo die Katze beheimatet ist, eingesammelt. Im Darm des Tieres haben die Bohnen so den ersten natürlichen Nass-Fermentationsprozess durchlaufen und geben dem Kaffee seine besondere Note eines muffigen, erdigen und vollen Aromas. Den Nachweis erbrachte ein kanadischer Lebensmittelchemiker, der auf den Oberflächen der Kaffeebohne winzige Krater entdeckt haben soll – vermutlich von den Verdauungssekreten – die den anderen Kaffeebohnen fehlen. Bedenklich ist: Die steigende Nachfrage hat dazu geführt, dass die Schleichkatzen mittlerweile von den Einheimischen gefangen und mit Kaffeebohnen vollgestopft werden. Sie sterben letztendlich an Mangelernährung. (Bericht: Tasso.net)

Die Abert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt berichtete ebenso über den Kaffee aus Tierfabriken, wie bereits im April d. J. die angesehene New York Times.
Nicht nur bekennende Tierfreunde fühlen sich machtlos und wenden sich angewidert ab. Fazit: So ein Scheiß!

(Kaffee-Foto: muelli75 / PIXELIO)
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