
Alle, die bis zum Inkrafttreten der neuen Hundehalterverordnung einen unwiderlegbar gefährlichen Hund hatten, haben eine Art Bestandsschutz und dürfen den Hund unter besonderen Auflagen behalten - bis zu seinem natürlichen Tod. Es ist aber strikt untersagt und gesetzeswidrig, als gefährlich eingestufte Hunde sich jetzt noch zu besorgen und zu halten. Mit Inkrafttreten der neuen Hundehalterverordnung im Jahr 2004 ist die Haltung von Hunden der Rassen oder Gruppen sowie deren Kreuzungen American Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Bullterrier, Staffordshire Bullterrier und Tosa Inu verboten. Nur für Hunde dieser Rassen, deren Haltung am 1. Juli 2004 nicht untersagt war, besteht eine Ausnahmegenehmigung. Diese Hunde bekommen eine rote Plakette. Somit dürfen keine neuen Hunde dieser Rassen mehr im Land Brandenburg angeschafft und gehalten werden. Wird eine Haltung bekannt, ist diese zu untersagen und die Hundehaltung ist gegebenenfalls auch durch Anwendung von Zwang zu unterbinden, heißt es im Gesetz. Dabei schütze Unwissenheit vor Strafe nicht. Verstöße dagegen könnten mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet werden.
(Foto: pixelio.de © Marina Großmann)
Mehr zum Thema: moz.de
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen